Geburtstag ein Gewinn für Bedürftige

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer überreicht fast 8000 Euro an das Sozialamt und die Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord.

7800 Euro sind bei der Feier zum 60. Geburtstag von Bürgermeister Wutzlhofer zusammengekommen.
Der Jubilar gibt das Geld nun je zur Hälfte an die Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz Nord und an das Sozialamt der Stadt. „Das Geld kommt den Menschen zugute die nicht auf der Sonnenseite leben
und ich kann damit Gutes tun“, sagte der Rathauschef. Schon in seiner Einladung hatte er sich gewünscht, die geladenen Gäste mögen von Geschenken absehen und lieber für einen sozialen Zweck spenden. Ausgewählt hat er nun die beiden Institutionen die in der Region Hervorragendes leisten. Wegen der vielen alkoholischen Getränke die er zusätzlich erhalten hatte, könnte er in einen halbjährigen Dauerrausch verfallen, meinte Wutzlhofer lachend. Seine Freunde hätten dagegen für ein E-Bike zusammengelegt, das er sich anschaffen werde. Es sei ein Steckenpferd von ihm, Bedürftigen der Stadt an Weihnachten Unterstützung zukommen zu lassen und damit vor allem auch Familien
zu unterstützen. Dies wurde bisher schon mit der Veranstaltung „Advent im Schloss“ praktiziert, denn die Erlöse aus dem CSU-Verkauf und des OWV-Stands kamen alljährlich dem Sozialamt zugute. „Die Kinderkrebshilfe ist eine weitere wunderbare Einrichtung bei der ich selbst Mitglied im Verein bin“, hob Wutzlhofer bei der Geldübergabe im Bürgermeisterzimmer hervor. Nachdem noch dazu mit Herbert Putzer ein Vohenstraußer diese Organisation bestens begleitet, wählte er diesen Verein für diesen Spendenzweck aus. „Die Spendensumme ist der Großzügigkeit der Gäste zu verdanken“, merkte Wutzlhofer an. Die Feier mit Freunden und Wegbegleitern zu begehen, war es ihm wert. Für ihn sei das „S“ im Parteinamen CSU eine gewisse Verpflichtung, auch wenn ihm das immer wieder abgesprochen werde. „Ich weiß, dass du sehr viel Not linderst und Hervorragendes in der Region leistest“, sagte Wutzlhofer zu Putzer. Von Ingrid Scheinkönig als Mitarbeiterin an vorderster Front im Sozialamt der Stadt sei ihm das sowieso bekannt. Telefonate, Briefe und Rückmeldungen von Spendenempfängern seien bewegend und ließen Gänsehaut aufkommen. „Die Geldsumme ist ein großartiges Geschenk, wir alle haben die gleichen Anliegen“, meinte Putzer. Den Familien mit den schwerstund krebskranken Kindern gebe die Unterstützung unheimlich Kraft. Erst am Morgen habe er von einer betroffenen Familie einen Anruf bekommen, dass das 14-monatige Kind an einem Tumor um die Hauptschlagader im Bauch leidet und nun mit Chemotherapie behandelt wird. „Die Familie ist total am Boden zerstört“, berichtete Putzer. Fahrten in Kliniken nach Regensburg und München kommen hinzu und verursachen immense Kosten. (dob)

zurück
nach oben