Erste Bayerische Demenzwoche

In Bayern gibt es aktuell etwa 240.000 Menschen, die an Demenz erkrankt sind – Tendenz steigend. Vielleicht machen Sie sich Sorgen, selbst einmal betroffen zu sein oder ein Angehöriger zeigt (vermeintliche) Anzeichen von Demenz? Spätestens dann tauchen viele Fragen auf: Was ist Demenz? Wie soll man damit umgehen? Wo gibt es Unterstützung? Etc. Das Gesundheitsamt für den Landkreis Neustadt an der Waldnaab und die Stadt Weiden in der Oberpfalz bietet Ihnen im Verbund mit der Gesundheitsregion Plus Nordoberpfalz zur ersten Orientierung eine Vortragsreihe an.

1. Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten
für Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung

Viele Senioren mit einer Demenzerkrankung werden
in ihrem häuslichen Umfeld von Angehörigen betreut
und versorgt. Dies wird oft als bereichernd, aber auch
als sehr kräftezehrend erlebt. Pflegende Angehörige
von Demenzkranken sollten deshalb um die Unterstützungs-
und Entlastungsmöglichkeiten wissen, damit sie
auch selbst immer wieder Kraft für diese anstrengende
Aufgabe schöpfen können.

Referentin
Petra Mayer (Malteser Weiden, Café Malta)

Termin
13. September 2019, 14:00 Uhr

2. Das menschliche Gedächtnis – Warnzeichen Vergesslichkeit

Ältere Menschen klagen häufig über ein nachlassendes Gedächtnis und mangelnde Aufmerksamkeit.
Sie haben vor allem Schwierigkeiten beim Einprägen neuer Informationen. Die Gedächtnisstörungen sind Teil des normalen Alterungsprozesses und individuell sehr verschieden. Die Ursache der Gedächtnisstörung könnte auch an einer Demenz liegen. Dieser Vortrag informiert darüber, welche Möglichkeiten Sie haben, um ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu fördern, sie soweit als möglich zu erhalten, und wie man im Falle einer Demenz mit dem Betroffenen umgehen kann.

Referent
Georg Pilhofer (Gerontopsychiatrische Koordinierungsstelle Oberpfalz)

Termin
17. September 2019, 14:00 Uhr

3. Demenz: Entstehung und Behandlung

Demenz ist eine Erkrankung die jeden treffen kann. Vorbeugende Maßnahmen können einen Ausbruch
der Erkrankung nicht sicher vermeiden. Im Vortrag geht der Referent auf die Pathophysiologie der Erkrankung, Klinik und Behandlung ein. Hauptrisikofaktor ist das Alter. Die Demenz beginnt meist mit Kurzzeitgedächtnisstörungen, wobei eine gute äußere Fassade erhalten bleibt. Bei Ausbruch der Erkrankung kann mittels Medikamente der Verlauf der Erkrankung verzögert werden. Demenz ist eine Erkrankung, die nicht nur für die Betroffenen belastend ist, sondern auch für die pflegenden Angehörigen. Der behandelnde Arzt soll nicht nur auf den Patienten eingehen, sondern auch ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Angehörigen haben.

Referent
Dr. Martin Brand (Neurologe)

Termin
17. September 2019, 16:30 Uhr

4. Pflegeleistungen zur Unterstützung bei Demenz

Pflegebedürftige haben Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Das dementielle Syndrom ist eine fortschreitende Erkrankung, und die Ausprägung sehr unterschiedlich. Für das Umfeld bzw. den Angehörigen stellt die Pflege, Versorgung und der Umgang des Demenzerkrankten eine Herausforderung dar. Der Vortrag wird unterstützende Leistungen aus der Pflegeversicherung aufzeigen, und wertvolle Informationen zur Pflegebegutachtung geben.

Referentin
Gerti Späth (AOK Pflegeberaterin)

Termin
19. September 2019, 14:00 Uhr

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