Pfalzgrafenstadt
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Ortsteile der Großgemeinde Vohenstrauß

 
Altenstadt: Die erste NennungAltenstadt bei Vohenstrauß des Ortes Vohenstrauß ist verbunden mit der Weihe der Kirche in Altenstadt („altenvohendrezze“) 1124 durch Fürstbischof Otto von Bamberg; zum Ortsteil Altenstadt gehören Fiedlbühl, Fürstenmühle, Kößlmühle, Ober- und Untertresenfeld, Papiermühle.
 
Böhmischbruck: im romantischen Pfreimdtal, erstmals erwähnt 1250 (pons bohemicus), klösterliche BoehmischbruckGründung mit Spital und Propstei und eigener Gerichtsbarkeit, Hammerwerke, Glas-, Spiegel-, Schleif- und Polier- werken; Oberhalb der Pfreimd liegen das Hotel und die Bungalows der Ferienanlage Maximilianshof; zum Ortsteil Böhmischbruck gehören Altentreswitz, Kößing, Linglmühle, Goldbachschleif, Wastlmühle, Grünhammer.
 
Kaimling: vermutlich slawische KaimlingSiedlungsgründung im Luhetal, 1270 besaß das Kloster Waldsassen einen Hof in Chemdi (Kaimling); den Mittelpunkt bildet die kleine Dorfkirche (Grundstein- legung 1950, Einweihung 1952); Lage an der „Alten Heerstraße“, einer Altstraße von Sulzbach über Georgenberg nach Böhmen; zum Ortsteil Kaimling gehört die Herrnmühle.


 
Oberlind: gelegen im Talkessel des Leraubaches; 1394 wird Lind als Pfarrei erwähnt; im Waldgebiet Oberlinddes Elm zwischen Oberlind und Waldau befinden sich die berühmten „Drei Handkreuze“; auf einer Anhöhe Richtung Vohen- strauß steht die Kalvarienbergkirche; zum Ortsteil Oberlind gehören Unterlind, Obernankau, Straßenhäuser, Kaltenbaum (mit seiner über 360 Jahre alten sagenumwobenen Steinlinde) und Arnmühle.
 
Roggenstein: Stammsitz des edelfreien Geschlechts der Rakkendorfer, 1150 erste Erwähnung, 1524 erstmals die Bezeichnung RoggensteinRoggenstein; am östlichen Ortsrand mittelalterliche Mauerreste auf dem Areal des „Schlößl“;  seit 1693 selbständige Pfarrei, Kirche 1911 im Neubarock durch Heinrich Hauberrisser erbaut,  drei Altäre aus der Zeit des Rokoko; zum Ortsteil Roggenstein gehören Lämersdorf, Luhmühle, Binnermühle, Ober- und Unterschleif, Zieglhütte und Hammer.
 
Waldau: Stammsitz derer von Waldau, die sich im 12./13. Jahrhundert auf der höchst gelegenen Serpentinkuppe ansiedelten; erste Erwähnung 1224; es folgten u.a. die Geschlechter von Wirsberg (bis 1632), von Enkefort (bis 1681), von Rummel (bis 1795), von Lilien (bis 1879), von Imhof (bis 1881), heute sind die von Heemskercks Eigentümer der Burg und des Schlossgutes; Waldauzu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde nach dem Abriss der alten Filialkirche im Ort die leerstehende Burg als Kirche eingerichtet, 1912 wurde nach dem Neubau durch Heinrich Hauberrisser die Ausstattung aus der Burg- bzw. Schlosskirche übernommen, diese besteht vor allem aus zwei wunderschönen Akanthusaltären: dem Hochaltar von etwa 1700 und dem etwas jüngeren rechten Seitenaltar, der dem hl. Joh. Nepomuk geweiht ist; der Marienaltar wurde erst 1948 von dem Weidener Bildhauer Joh. Wolfgang Rösch geschaffen; in der Nähe von Waldau befinden sich u.a. das Schwedenschanzel (eine Turmhügelburg des 10./11. Jh.) sowie der Fahrenberg, auf dem die Vorläuferburg durch eine Wallfahrtskirche ersetzt wurde; zum Ortsteil Waldau gehören Erpetshof, Zeßmannsrieth, Zieglmühle, Neumühle, Trasgschieß, Iltismühle.  
   
   
   
   

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