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Jahreshauptversammlung 2009 des Turnvereins Vohenstrauß 1864 mit Neuwahlen
 

Der Turnverein Vohenstrauß bietet in seiner heuer 145-jährigen Vereinsgeschichte seinen Mitgliedern praktisch alle Leistungs-, Sport- und Spielmöglichkeiten im Bereich des ganzen Alphabetes an. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung, die in der Stadthalle statt fand, zog Vorsitzender Klaus Nigg die erfreuliche Bilanz, dass neben den vielfältigen Belangen des Breitensports auch der Leistungs- und Spitzensport einen eindrucksvollen Rang einnimmt. Stolz teilt Nigg ebenfalls mit, dass der TV mit 1.723 Mitgliedern zum größten Sportverein im Landkreis Neustadt an der Waldnaab gehört. In Anbetracht der Fülle bedeutender Wettkämpfe, Meisterschaften, Turniere und gesellschaftlichen Veranstaltungen war es dem Vorsitzenden nur möglich einen kleinen Teil aus der großen Palette heraus greifen und kurz drauf einzugehen. Wichtig war ihm zudem die Mitteilung, dass der TV seit diesem Schuljahr drei Sportarbeitsgemeinschaften mit der Grundschule eingerichtet hat, die von Manuela Völkl (Gymnastik und Turnen) sowie von Ulrike Groß (Schwimmen) geleitet werden. Nigg informierte außerdem über das neue Infoblatt des Vereins, welches das Sportangebot kurz und prägnant darstellt, sowie über die Freischaltung der neuen Homepage und die Installation einer Web-Cam auf dem Fahrenberg. Weiterhin teilte er den Anwesenden mit, dass der Bayerische Landessportverband den Turnverein als Einsatzstelle für ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) anerkannt hat. Dabei handelt es sich um eine Bildungsmaßnahme und ein Orientierungsjahr für junge Menschen und stellt eine Verstärkung der Kinder- und Jugendarbeit im Sportverein dar. Diese Planstelle wird zum 1. September durch Thomas Schieder besetzt. Zum letzten Mal in seiner Vereinslaufbahn erläuterte Schatzmeister Erwin Scholz ausführlich seinen umfassenden Kassenbericht. Nach 25 Jahren stellte er sich nicht mehr zur Wiederwahl. Ein ganz besonderer Punkt in seinem Abschlussbericht sei die vollständige Tilgung des Darlehens, das vor zehn Jahren für die Beschneiungsanlage am Fahrenberg aufgenommen worden war. Trotz des guten Vermögensstandes mahnte Scholz sich davon nicht blenden zu lassen und weiterhin Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit als oberstes Gebot zu beachten. Marlis Bauer berichtete anschließend detailliert über Zahlen und Daten des Kassenberichts zum Skilift. Die Kassenrevisoren Max Schmucker und Walter Pusl bestätigten den Kassenbetreuern des TV ordnungsgemäße, korrekte und sorgfältige Kassenführungen. Die Entlastung der Vorstandschaft, des Vereinsausschusses sowie der Kassenprüfer erfolgte ohne Einwände durch die Mitgliederversammlung. Mit bewährten Mitgliedern und einigen Veränderungen im Gremium startet der Turnverein 1864 e.V. in das neue Vereinsjahr. Die Fäden für die kommenden zwei Jahre hält das Vorstandsteam Klaus Nigg, Rudolf Gesierich und Marlis Bauer in den Händen. Als erster Schatzmeister trägt Josef Pflaum die finanzielle Verantwortung, zweiter Schatzmeister bleibt Karl-Werner Bauer. Die technische Leitung obliegt Dieter Mittelmeier, der von Uwe Pfaff vertreten wird. Das Amt der Schriftführerin bekleidet Manuela Völkl und die Vereinsjugendleitung führt Sabine Gaach. Den Ausschuss bilden Hans Baierl, Emmi Weber, Anton Bäuml, Andrea Woldrich, Dagmar Heine, Hans Patz, Reinhold Dobmeier, Dagmar Schmidt, Andrea Vitzthum, Steffi Beierl, Anna Horn und Andreas Wutzlhofer. Als Kassenrevisoren fungieren Franz Wolf und Gabriele Buchbinder. Als Abteilungsleiter wurden wieder bestätigt: Hans Kleierl – Badminton, Josef Eiber – Chor, Josef Lang – Eisstock, Anna Dierl – Judo, Manfred Horn – Karate, Martin Puff – Leichtathletik, Hermann Schötz – Schwimmen, Harald Kraus – Ski allgemein, Markus Baierl – Ski-Rennteam, Andreas Eger – Sportabzeichen, Franz Wolf – Tennis, Alexander Kießling – Triathlon, Manuela Völkl – Turnen, Wolfgang Reichl – Volleyball und Wolfgang Weber – Nordic Walking. Alle Gewählten versicherten den Mitgliedern, dass sie ihre Arbeit im besten Sinne führen wollen. Sie sehen die Wahl sowie Bestätigung nicht nur als persönlichen Vertrauensbeweis, sondern vielmehr als Verpflichtung in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit miteinander zum Wohle des Vereins.


Text und Bilder: Gabriele Buchbinder

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